|
Durch unseren
TheBestOne-Wettbewerb durften wir Herrn Hiromi Kuroi kennenlernen,
da er uns so großzügige Preise von YAMAHA Deutschland spendete.
:-)
Wer
aber ist eigentlich Herr Kuroi ?
|
Hiromi
Kuroi ist Produktplaner bei YAMAHA Deutschland und
der geistige
Vater der YZF-R1
!!!
Hier
die Geschichte, seine Geschichte und die Geburt der
YZF-R1 :
Da
Herr Kuroi für die Produktplanung verantwortlich ist,
muss er immer mindestens 3-4 Jahre im voraus sein,
um das richtige Motorrad für den deutschen Markt präsentieren
zu können. Er hat sich immer schon ein Super Sport
Motorrad von Yamaha Japan gewünscht.
|
 Hiromi
Kuroi auf der Lieblings - R1 von Carlos Checa
|
So
kam das erste, von ihm initierte Super Bike, die RD 500 LC,
die sogenannte Kenny Replica, heraus. Leider wurde sie nur
2 Jahre lang gebaut, dafür ist sie heute ein teures Sammlerstück
geworden.
Die
FZ 750, die er eng mitentwickelte, war gewiss auch ein Super
Bike, aber immer noch nicht der echte Super Sportler, wie er es
sich wünschte, obwohl die FZ 750 sogar einmal die Daytona Speedweek
mit Eddy Lawson gewann.
Es folgten die FZR 1000 und FZR 600, aber irgendwie ging es mit
der Entwicklung der beiden Modelle nicht voran, da Yamaha auch andere
wichtige Motorräder brauchte. Für beide Modelle wurde die Bezeichnung
in YZF geändert, trotzdem bekamen sie immer mehr Sport-Tourer-Charakter.
Seitdem (1992/93)
hat Hiromi Kuroi die Yamaha Entwickler ständig mit dem Wunsch konfrontiert,
endlich ein richtiges SUPER SPORT Motorrad zu entwickeln. Honda
hatte eine V2 VTR vorgestellt und einige europäische Kollegen wünschten
ebenfalls ein ähnliches Modell. So machte Herr Kuroi selbst viele
Marktforschungen. Unter anderem sprach er mit CBR900-Fahrern
und fuhr jedes Wochenende mit seiner FZ zu Motorrad-Treffen,
um möglichst viele Argumentationen für seine Vorstellung eines "Super
Super Bikes" sammeln zu können. ;-)
Gott sei Dank
hat YAMAHA letztendlich seine Argumentationen erhört und akzeptiert und
so kam die wunderschöne YZF-R1 1998 endlich auf den Markt.
Vielen
Dank, Herr Kuroi ! :-))) *
|
 Kuroi's
RN01 mit gelbem Lacksatz
|
Was
fährt Hiromi Kuroi privat ?
Als
R1-Fan hat Hiromi Kuroi natürlich selbst ein Exemplar seines Traum-Motorrades
! Eine RN01 in original rot/weiss mit 2 weiteren Lacksätzen
in gelb und schwarz lackiert. ;-)
Neben
der R1 fährt er berufsbedingt ca. 20.000 km jährlich
auch mit den verschiedensten Modellen der Mitbewerber.
Mit
seiner FZ750 (die man momentan in der Zeitschrift
Motorrad Reisen & Sport 11/2002 betrachten
kann) verbrachte er seit 1985 jedes Jahr seinen Urlaub
und
|
|
fuhr mit ihr insgesamt 60.000 km. Heute
holt er die FZ750 nur noch bei schönem Wetter heraus,
da er sie noch lange im guten und originalen Zustand
erhalten möchte.
Ansonsten
gehören Herrn Kuroi noch eine SR500, XT500 und eine SRX600. Die
XT500 ist momentan zerlegt, aber er hat keine Zeit sie
zusammenzubauen. (kommt mir irgendwie bekannt
vor)* Hat er doch mal Zeit, dann nimmt er sich
die SR500 und geniesst so richtig die Landschaft. :-)
|
 Kuroi's
RN01 im schwarzen Design.
|
Aber nicht nur
für die oben genannten Motorräder ist Hiromi Kuroi verantwortlich,
sondern für die gesamte Modell-Entwicklung für den deutschen Markt
! Er kann auf eine beachtliche Arbeits-Historie zurückblicken : DT80LC2,
RD500LC, FZ750, FJ1100/1200, FZR600/1000, XJ600, XJ900, R1, R6,
FJR1300, XTZ600/750, etc. Seine letzte Arbeit war die FJR,
für die er über 10 Jahre mit den Entwicklern geclincht hat, um die
richtige FJ-Nachfolgerin, die fast alle Kundenwünsche erfüllen soll,
hervorzubringen.
Natürlich ist
es nicht damit getan, nur ein Modell mitzuentwickeln, sondern man
muss sich ständig wie um ein eigenes Kind nach der Geburt kümmern
- die sogenannte Modellpflege betreiben. Herr Kuroi ist
daher dankbar für jeden Kommentar der Kunden, da sie viel mehr Erfahrung
sammeln können.
Originaltext
: "Also es gibt keine Pause wenn man so viel Kindern um
sich hat. Obwohl ich schon so lange in Deutschland lebe, habe
ich nie richtig deutsch gelernt. Ich hoffe dass Sie alles verstehen
koennen was ich schreibe/meinen."
Ja, Herr Kuroi, ich
konnte es sehr gut verstehen, glaube jedoch, Sie sind
mir nicht böse, dass ich Ihren Text in meinen eigenen Worten, jedoch
originalgetreu, wiedergegeben habe. ;-) *
Nina
* Anmerkungen
von Nina
|